Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung – Test und Erfahrungen 2018

Viele Menschen möchten, dass ihre Hinterbliebenen im Falle des eigenen Todes abgesichert sind. Zu diesem Zweck bietet sich eine Risikolebensversicherung an, denn diese sorgt dafür, dass die Angehörigen im Todesfall eine Auszahlung erhalten und somit für eine gewisse Zeit keine finanziellen Nöte erfahren müssen. Allerdings stellt sich hier für viele Menschen die Frage, ob den die obligatorische Gesundheitsprüfung auch umgangen werden kann. Diese soll sicherstellen, dass eine Person mit erheblichen Vorerkrankungen und einem hohen Todesrisiko, nicht die Leistungen der Versicherung ohne wirkliche Eigenbeteiligung in Anspruch nehmen kann, wenn dieser zum Beispiel vor seinem Ableben nur wenige Monate eingezahlt hat. Doch kann man diesen Punkt wirklich umgehen und welche Vorteile kann eine solche Versicherung mit sich bringen?

Ist eine Versicherung ohne Prüfung der Gesundheit wirklich sinnvoll?

Die erste Frage, die beantwortet werden muss ist, ob eine solche Risikolebensversicherung überhaupt geben kann. Die Antwort lautet hier schlicht und ergreifend nein, denn seit dem 17. März 2010 sind alle Angaben zu der Gesundheit und zu Erkrankungen verpflichtend. Somit gibt es die Versicherung ohne Gesundheitsprüfung in diesem Sinne nicht mehr, denn hier entstehen sowohl für den Versicherer als auch für die Angehörigen zu viele Risiken. Zum einen stelle eine entsprechende Versicherungssumme eine hohe Belastung für den Versicherer dar, der seine Auszahlungen in der Regel aus den Beträgen der Mitglieder bestreitet. Zum anderen kann meist nicht die volle Summe ausgezahlt werden, wenn der Versicherungsnehmer schon kurz nach dem Vertragsschluss plötzlich verstirbt, da dies dem Prinzip der Gegenseitigkeit widerspricht. Doch welche Möglichkeiten gibt es, um doch ohne eine Gesundheitsprüfung zu einer entsprechenden Lebensversicherung zu kommen?

 

Sterbegeldversicherung in mehrfacher Ausführung – steigen Sie günstig aus!

Zum einen kann eine Sterbegeldversicherung abgeschlossen werden. Dies aber nicht nur einmal, sondern gleich in mehrfacher Ausführung. Die Sterbegeldversicherung soll im Grunde dafür dienen, die Beerdigungskosten zu tragen und somit die Angehörigen finanziell zu entlasten. Allerdings ist es bei dieser Art der Versicherung auch möglich, mehr als einen Vertrag abzuschließen. Da diese Versicherung mit sehr günstigen Beiträgen versehen ist, fallen die Kosten hier auch nicht all zu hoch aus. Die am Ende im Raum stehende Versicherungssumme aller Policen addiert sich in diesem Fall zu einem erheblichen Betrag, der dann an die Angehörigen ausgezahlt werden kann. Dabei erreichen diese Beträge in der Summierung zum Teil die gleichen Werte, wie dies bei einer Risikolebensversicherung der Fall wäre und dies alles ohne eine Prüfung der Gesundheit.

 

Jetzt auch eine Kapitallebensversicherung abschließen

Auch eine Kapitallebensversicherung kommt ohne eine Prüfung der Gesundheit daher und kann somit auf der Stelle abgeschlossen werden. Hierbei wird der normale Versicherungsschutz mit einer Kapitalanlage kombiniert. Hierdurch wird zu Lebzeiten eine Summe angespart, die dann auch entsprechend verzinst wird. Somit bildet sich ein finanzielles Polster, dass im Falle des Todes umgehend ausgezahlt werden kann. Da hier der Versicherungsnehmer den Großteil des Geldes selbst in Form einer Anlage einbringt, ist auch keine gesundheitliche Prüfung erforderlich. Zudem dieser Weg einen bedeutenden Vorteil, denn die Police muss nicht erst aufgelöst werden, um wieder an sein Geld zu kommen. Die angesparte Summe kann genauso dazu verwendet werden, eine Altersvorsorge zu schaffen, und entspricht somit dem Prinzip einer privaten Altersvorsorge. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Versicherungsprämie jederzeit flexibel an die jeweilige Situation des Einkommens angepasst werden kann. Auf diese Weise muss eine Versicherung nicht ruhen und es kann sich stetig weiteres Geld auf dem Konto ansammeln. Ein Umstand, der bei einer normalen Risikolebensversicherung nicht gegeben ist.

 

Was versteht man unter einer fondsgebundenen Lebensversicherung?

Auch bei einer fondsgebundenen Lebensversicherung werden in der Regel keinen Fragen zur Gesundheit gestellt. Da hier das Kapital auch selbst eingezahlt wird, muss der Versicherungsnehmer natürlich keine entsprechenden Auskünfte abgeben. Allerdings hat diese Versicherung einen wesentlichen Vorteil, denn durch die Fondsanlage können in recht kurzer Zeit erhebliche Beträge zusammenkommen, die auch im Falle eines frühzeitigen Ablebens eine Absicherung für die Familie bedeuten können. Da durch die spekulativen Geschäfte schnelle Renditen erzielt werden können, stellt eine solche Versicherung also eine gute Alternative zur Risikolebensversicherung dar.
Allerdings muss auch die dreijährige Wartezeit bedacht werden, denn erst nach dieser Zeitspanne ist eine Auszahlung des angesammelten Kapitals möglich. Eine vorzeitige Aufhebung würde mit Kosten und hohen Rückkaufsummen verbunden sein.

 

Risikolebensversicherung mit eingeschränkten Gesundheitsfragen

Um es dennoch möglich zu machen, dass auch Menschen mit erheblichen Vorerkrankungen eine Risikolebensversicherung nutzen können, gibt es diese auch mit eingeschränkten Gesundheitsfragen. Bei einer solchen müssen im Grunde nur drei Fragen beantwortet werden. Anhand dieser wird dann ein eingeschränkter Vertrag über eine geringere Deckungssumme vergeben. Diese fällt allerdings immer noch hoch genug aus, um für die Angehörigen eine sehr gute Absicherung zu schaffen. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass die Versicherer geringfügig höhere Abschläge berechnen, um das eventuelle Risiko abdecken zu können. Ansonsten unterscheiden sich die Angebote nicht weiter voneinander und sie können auch zu verschieden Zwecken genutzt werden. Allerdings findet eine Auszahlung immer nur im Todesfall statt, sodass eine Versicherung zu Lebzeiten zurückgekauft werden muss. Dies ist aber ein üblicher Vorgang und nichts Besonderes.

 

Nach einem gründlichen Vergleich folgt die Entscheidung

Alle Angebote sollten in jedem gründlich verglichen werden. Hier kann es zum Teil erhebliche Unterschiede bei den monatlichen Beiträgen geben, sodass es sich in jedem Fall lohnt einen günstigen Tarif zu eruieren. Zudem sollten auch die weiteren Konditionen und eventuelle zusätzlichen Versicherungen genau unter die Lupe genommen werden, denn hier kann sich manchmal der Teufel im Detail verstecken. In einem Vergleich werden alle Angebote genau gegenübergestellt, sodass schnelle eine fundierte Entscheidung getroffen werden kann. Dies macht die Wahl des richtigen Versicherers deutlich einfacher und schafft auch eine hohe Transparenz, bei der jetzigen Marktlage. Vor allem im Bereich der hier aufgeführten Versicherungen kann es erhebliche Schwankungen geben, sodass die Kosten durchaus in einem enormen Maße variieren können.

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